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Wichtig zu wissen zum Biologischen Determinismus

in 11.) Off-Topic von
Die Ernährungsweise zählt mit zum menschlichen Verhalten, welches übermäßig oft mit der Biologie und Körperchemie erklärt wird. Spitzenreiter des biologischen Determinismus ist die gegenwärtige und vergangene Psychologie. Aber auch viele andere Männerwissenschaften berufen sich auf eine "natürliche Angeborenheit" menschlicher Verhaltensweisen. Die Sexualforschung und Queere Community (beide antifeministisch!) als weitere Beispiel erklären, auch nichthetero und nichtcis Verhalten sei angeboren, halten also am Biologischen Determinismus fest.

Konverstherapeutische (heterosexistische) Organisationen mit Religiösen Anreiz, welche also nur den Glauben an einen Männergott kennen und ein paar Feministinnen, waren bisher die einzigen, die den biologischen Determinismus kritisierten. Beide haben natürlich andere Absichten. Den Konverstherapeuten (Gottesanhängern) geht es um die Restabilisierung des Heterosystems wie Theismus der der Psychologie (Geistesstörungsgläubigen) weichen musste und sie wollen Ausbeutung störender Individuen - die Macht die derzeit Psychiater haben. Weitere haben sie viel mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede und stehen nicht im Gegensatz zueinander.

Ander der Feminismus (Herrenlosigkeit, Herrenabschaffung).

Den Feministinnen ging es um Herrschaftskritik, die Aufhebung patriarchaler Strukturen, welche sie jedoch nicht mit dem Glauben an biologischen Determinismus noch Gott sehen können, weil beides gleichermaßen verdeckt!

Auf "Sexualität" - ich nenne es lieber Sexualidentität(en) wird hier hingewiesen, weil medial Ernährung und Geschlechtsverkehr miteinander vermischt werden zum Kommerzialismus. Beim Karnismus bzw. Speziesismus wird behauptet dieser sei natürlich und damit gut. Was ein naturalistischer Fehlschluss wäre oder mutwilliger Irrtum.

Worin irren die meisten Leute noch? Ich denke darin, dass sie glauben, dass menschliche Verhalten sei biologisch determiniert.

Wenn es doch in Wirklichkeit Folge von Staatspropaganda, Erziehung, Domestizierung/Züchtigung und gezielter Züchtung ist. Diskriminierungs also Unterdrückungsstrukturen.

Biologischer Determinismus ist unvereinbar mit Herrschaftskritik und unvereinbar mit der Aufhebung diskriminierender Systeme. Er verschleiert und trägt mit zur Unterdrückung der Tiere, Zwitter und Frauen bei und sichert die Herrschaft der Männer.

Der (Un)Wille, (Nicht)Wollen bzw. das Streben ist nicht biologisch determiniert, sondern ein Produkt der wechselbeeinflussenden Umwelt in die ein Lebewesen hineingeriet durch die fremdverschuldete Geburt.

Der Glaube an biologischen Determinismus ist Aberglaube, der besonders Männern zur Machtsicherung nützt.

Das ist was einige Feministinnen rausfanden und diese Wahrheit ist eine der wichtigsten überhaupt. Sie muss gut aufbewahrt werden.

Übrigens allein Epigenetik scheint eine Forschungsrichtung zu sein, die die wechselseitigen Auswirkungen der Umwelt und auch menschlicher Industrien auf den menschlichen Körper erforscht. Das birgt schon mal etwas Hoffnung, aber nicht viel. Die meisten leugnen und verfälschen die Wahrheit.

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