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Wie steht ihr zu Weihnachtsbaum, Blumen und Co.?

in 11.) Off-Topic von
Kauft ihr Weihnachtsbäume, verschenkt Ihr Blumen oder dürfen bspw. eure Kleinen mal ein Blümchen pflücken oder Blätter oder Zweige abreißen?

5 Antworten

von
Klar! Die spüren doch nichts - ich esse ja auch Pflanzen!
von
Ich selbst würde mir wahrscheinlich keinen Weihnachtsbaum hinstellen, noch lebe ich ja Zuhause und da ist es üblich. Aber den Baum sehe ich als unnötig. Blumen stelle ich mir hingegen hin, meist pflücke ich sie selber von Wiesen, in Blumenläden sind sie mir zu teuer. Aber ich habe absolut kein Problem damit. Abreißen tu ich nichts, dafür nutze ich immer eine Rosenschere, damit keine Bruchstellen entstehen; denn sauber abgeschnitten kann der Trieb besser nachwachsen ;-)
von
Also mit dem Weihnachtsbaum habe ich so meinen inneren Konflikt: Einerseits gehört Er einfach mit dazu, andererseits ist es absolut nicht vegan, einen Baum pro Haushalt zu opfern. Deswegen greife ich hier zum Kunstbaum, da man ihn jedes Jahr wiederverwenden kann.

Mit Blumen, vor allen zu Ostern hadere ich auch etwas, aber wenn man sie, wie schon vom Vorredner erwähnt, sorgfältig abschneidet, damit sie gut nachwachsen, ist dagegen im Prinzip nichts einzuwenden. Gerade rund ums Osterbasteln bzw.  So manch Einer davon ist auch als Veganer gut zuheißen.
von
Was würde denn das "Baumopfer" für dich unvegan machen?
Die Bäume dürften ja nicht unbedingt Schmerz o.ä. empfinden, wenn sie gefällt und aufgestellt werden.
von
Du schreibst ja "dürften", also wirklich sicher bist Du Dir nicht?
von
Ich schreibe häufig im Konjunktiv, in der Gewissheit, dass es quasi keine absolute Erkenntnis oder ganz sicheres Wissen gibt.
Nach aktuellem Wissensstand ist es jedoch so, dass Planzen weder ein Schmerzempfinden noch ein Selbstbewusstsein besitzen.
Insofern erschließt sich mir die Darstellung eines klassischen Weihnachtsbaumes als "unvegan" nicht, da ich davon ausgehe, dass Veganismus die Vermeidung von vermeidbarem Leid bedeutet.
Leiden können Wesen oder Personen, wozu es Schmerzempfinden, Emotionen o.ä. bedarf., was, wie oben angeführt, bei Pflanzen allgemein nicht zutrifft.
Wenn du eine andere Auffassung vom Veganismus oder über die Möglichkeit zur Schmerzempfindung bei Pflanzen hast, bin ich darauf gespannt.
(Über die Sinnhaftig- oder Sinnlosigkeit von Pflanzenzucht zu ästhetischen Zwecken soll von meiner Seite damit noch nichts gesagt sein, da dies für mich nicht unter den Bereich "vegan/unvegan" fällt.)
von
Genau, "nach aktuellem Wissensstand". Es gab auch mal eine Zeit, in der die Wissenschaft den Tieren Schmerz und Leid absprach. Descartes verglich das Schreien der Tiere mit dem Quietschen von Maschinen. Und Descartes ist selbst heute noch hoch angesehen, vor allem in der Philosophie.

Das Abholzen eines Tannenbaumes um den als Weihnachtsbaum zu verwenden und nach ca. 2 Wochen dann auf den Müll zu schmeißen, ist nun wirklich vermeidbar, also per Definiton unvegan.
Anders ist es, wenn jemand in seinem Garten eine Tanne stehen hat und diese dann entsprechend schmückt. Nach dem Kultfest wird der Schmuck wieder abgenommen und die Tanne lebt weiter.
von
Das kommt auf deine Definition von vegan an.
Nach meinem Verständnis können Pflanzen weder Schmerz noch Emotionen fühlen, also nicht leiden, also ist´s nicht unvegan, sie abzuholzen, wenn wir von "vegan = Vermeidung vermeidbaren Leidens" ausgehen.
Ich bin durchaus bereit, meine Meinung zu ändern, wenn es stichhaltige Argumente dafür gibt. Aber solange bleibe ich bei dem, was ich für wahrscheinlich halten kann.

Nichtsdestotrotz verstehe ich, dass die massive Zucht und Abholzung von Bäumen zu Dekozwecken sinnlos erscheint und teile diese Auffassung. Nur eben nicht aus dem "Bäume-haben-Schmerzen"-Aspekt heraus.
von
Obwohl ich Pflanzen esse, habe ich trotzdem eine gewisse Achtung vor Pflanzen, weil für mich bisher immer noch nicht wirklich und absolut geklärt ist, ob die nicht doch was empfinden, wie Schmerz und Leid.
Daher kommen für mich Weihnachtsbaum (ist für mich sowieso ein unsinniger Kult) und Schnittblumen nicht in Frage. Ganz einfach halt Topfpflanzen kaufen bzw. verschenken, dabei bleibt die Pflanze am leben.
von
Familiär war das Brauch, aber jetzt wo ich allein lebe, kaufe ich keinen Baum, weil ich mit Weihnachten und Ostern nichts anfangen kann.

Blumen habe ich wenige. Es sind Orchideen die ich geschenkt bekam. Mir selber habe ich einen Friedhofsbaum gekauft und ich habe noch einen Kaktus. Aber die leben eher mit mir statt so dahinzusiechen wie Blumensträuße.

Das Verschenken von Sträußen finde ich auch irgendwie fragwürdig. Besonders als (Wiedergutmachungs)Geschenk oder Freundschaftssymbol für Frauen. Ich freue mich nicht über etwas, das abstirbt - es sei denn die Freundschaft und Partnerschaft war sowieso daneben ^^.

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